14.04.2004, Saturn, 897,- Euro

Ausführliche Testeberichte dieser Kamera gibt es haufenweise, daher hier mal der Langzeittest:
2004 – Kaufdatum
2006 – Ein Wackelkontakt an der CF-Card-Klappe tritt auf, was zu Datenfehlern beim Speichern führen kann.
2008 – Fast zeitgleich fallen sämtliche Anti-Rutsch-Gummis unter der Kamera ab. Mehrere kleine Schrauben am Gehäuse sind locker und müssen nachgezogen werden. Am Akkufach bricht die Plastikhalterung, d.h. bei Öffnen der Klappe (auch Zugang zum MS-Einschub) fällt einem der nun ungesicherte Akku entgegen.
Ansonsten:
Der Akku hält ca. drei Stunden und als Speichermedium kann man nicht nur Sony Memory Sticks sondern auch CompactFlash I und II sowie Microdrives benutzen. Ich verwende ein Hitachi Microdrive mit zwei Gigabyte.
Das Zeiss Vario-Sonnar Objektiv hat einen Brennweitenbereich von 28mm Weitwinkel bis 200mm Tele. Der Zoom wird manuell über den großen Drehring manuell bedient. Sonys Digitalzoom ist so schlau, dass er (auf Wunsch) nur so weit digitalen Zoom dem optischen hinzufügt wie es die Pixelzahl zulässt, d.h. er arbeitet verlustfrei und das ist der einzig brauchbare Digitalzoom. Somit erreicht man insgesamt folgende maximale Zoomwerte:
bei 8 Megapixeln: 7,1-fach (nur optisch)
bei 5 Megapixeln: 8,9-fach
bei 3 Megapixeln: 11-fach
bei 1 Megapixel: 18-fach
bei 640×480: 36-fach
Der Serienbildmodus ist in der Lage fast 3 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung zu leisten, nach jeweils 7 Bildern macht er allerdings eine lange Verarbeitungspause.
Es gibt einen Nightshot-Modus, der mit Hilfe einer im Ausklappblitz integrieren Infrarot-LED funktioniert und auch bei völliger Dunkelheit bis zu etwa zwei Meter Entfernung ausleuchtet. Das gibt dann die Fotos im typischen Nachtsichtgerät-Grün.
Es ist kein Objektivwechsel wie bei Spiegelreflexkameras möglich. Es gibt lediglich einen passenden 1,7x-Teleconverter von Sony mit dem man eine Brennweite von 340mm erreichen könnte, dieser wurde allerdings für Vorgängermodelle entwickelt, bei denen sich die Optik in einem festen Gehäuse bewegte. Dieser Teleconverter ist sehr schwer und würde die Gewinde am beweglichen Objektiv der DSC-F828 zu sehr belasten, weswegen der Einsatz zwar möglich wäre jedoch nicht empfohlen wird.
Bei Fotos mit Blitz muss zuvor die Sonnenblende abgenommen werden, da es sonst zu Abschattungen kommt. (interner Blitz zu nah am Objektiv)
Der Laser-Hologramm-Autofokus (projeziert ein Lasernetz zur Fokussierung im Dunkeln) sieht zwar beeindruckend aus, aktiviert sich aber auch bei größeren Entfernungen und ist der Fokussierung dann eher nachteilig. Man kann ihn aber deaktivieren.
Extremes Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten, mehr als ein Megapixel ist bei ISO800 nicht mehr brauchbar.