Nachdem ich jahrelang die Sony DSC-F828 als meine Hauptkamera genutzt habe und nun vor einigen Monaten auf die Sony DSC-H50 umgestiegen bin, hier mal eine kleine Übersicht über die Verbesserungen sowie Rückschritte.

Obwohl die neue H50 wesentlich kleiner und leichter ist als die F828, scheint die H50 von vorne betrachtet ein beeidruckenderes Objektiv zu haben. Dies ist allerdings mehr Schein als Sein, hervorgerufen durch ein Adapterstück, welches den Durchmesser vergrößert. An diesem wird die Sonnenblende befestigt oder z.B. ein Teleconverter, über den ich mittlerweile auch verfüge.

Der Sucher der H50 hat nur ein winziges Augenstück aus Hartplastik, zudem ist er mittig über dem Display angeordnet, so dass man – insbesondere wenn man so eine große Nase hat wie ich – nicht weiß wohin mit der Nase und unschöne Fettflecken auf dem Display hinterlässt. Bei der F828 ist der Sucher am Rand angebracht, so dass die Nase neben der Kamera bleibt. Das Augenstück ist deutlich größer und von weichem Gummi umgeben. Ebenfalls ein Rückschritt an der H50 ist der Knopf zum Umschalten zwischen Display und Sucher: Die Kamera startet immer mit Display an, das lässt sich auch nicht ändern. Wenn man den Sucher nutzen möchte, muss man also nach jedem Einschalten zunächst den Umschaltknopf drücken. Die F828 hat dafür einen Schiebeschalter, es wird also hardwareseitig festgelegt ob Sucher oder Display benutzt wird.

Der Auslöser der alten F828 lässt sich wesentlich angenehmer drücken. Der H50-Auslöser ist nicht so sensibel, manchmal passiert es, dass ich nach dem Fokussieren nicht fest genug weiter durchdrücke, kein Foto mache und dann ertmal neu fokussieren muss – da kann es für den Schnappschuss im entscheidenden Moment schon zu spät sein.





