Archiv für die Kategorie ‘Licht’

55-Watt-Halogen-Suchscheinwerfer

Januar 18, 2006

Handstrahler mit Bleiakku

18.01.2006, Aldi, 9,99 Euro

Vorweg: Die Leistung ist einfach phänomenal und hat alle meine Erwartungen übertroffen.

Eine ordentliche Taschenlampe hat eine Leistung von etwa zwei Watt, hier hat man eine 55-Watt-Osram Halogenbirne, was ungefähr der Leistung der Landescheinwerfer eines kleinen Flugzeugs entspricht. Der riesige Reflektor bündelt den Strahl optimal (dies lässt sich auch nicht verstellen, wie das bei vielen Taschenlampen möglich ist). Richtet man den Strahl nachts in den Himmel, so hat man das Gefühl einen Skytracker in der Hand zu halten (wie sie gerne von Diskotheken zu Werbezwecken eingesetzt werden). Ich hatte noch nicht die Gelegenheit einen genaue Reichweite zu ermitteln, alles was ich von hier aus anstrahle, leuchtet hell auf, sogar noch Hochhäuser, die über einen Kilometer entfernt sind. Es gibt oben und unten jeweils einen Griff zum Ausklappen, wodurch man den Strahler je nach Anwendung immer optimal halten, aufstellen oder aufhängen kann.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man nicht direkt in den Strahl schauen soll, da Augenschäden die Folge sein könnten. Zudem wird auch das Glas sehr heiß.

Der Akku hält ca. 25 Minuten, dann muss der Strahler an das mitgelieferte Steckernetzteil angeschlossen und 15 Stunden geladen werden. Eine LED zeigt an, wann der Ladevorgang abgeschlossen ist. Mitgeliefert ist auch ein KFZ-Ladekabel. Das (Miss-)Verhältnis zwischen Nutzungs- und Ladedauer zeigt, dass sich das Gerät nicht zum Dauerbetrieb eignet, dafür ist es aber auch ausdrücklich nicht gedacht. Falls jemand auf die Idee käme: Man kann damit auch kein Buch unter der Bettdecke lesen, da man dann schon eine ziemlich starke Sonnenbrille bräuchte, wenn man noch etwas erkennen will. Auch zum Mitnehmen in der Jackentasche ist der Strahler sehr ungeeignet, ein Rucksack ist angebracht.

Dynamo-LED-Taschenlampe

April 21, 2005

21.04.2005, Lidl, 8 Euro

Wer kennt das Problem nicht…es gibt Orte an denen man eher selten aber gelegentlich doch mal Licht braucht. Wenn der Fall dann eintritt, stellt man fest, dass sich die Akkus entladen haben oder die Batterien längst vergammelt und ausgelaufen sind.

Solche Probeme gehören jetzt der Vergangenheit an:
Kurbel ausklappen, kurz kurbeln, Kurbel einklappen, einschalten, Licht.

Eine Minute kurbeln soll 25-30 Minuten Leuchtzeit entsprechen, so genau habe ich das bisher noch nicht nachgeprüft. Benötige ich nur kurzzeitig Licht, so reichen einige wenige schnelle Umdrehungen und fertig. Eine gewisse Geschwindigkeit sollte man beim Kurbeln schon erreichen, damit eine ausreichende Ladespannung erreicht wird. Die LEDs erreichen sonst nicht ihre volle Leuchtkraft. Gekurbelt werden darf nur bei ausgeschalteter Lampe, dennoch habe ich mit ganz leerem Akku und Lampe auf AN mal gekurbelt und sie leuchtet dann auch sofort.

Man hat die Wahl zwischen einer und drei LEDs. Drücken auf den Knopf bewirkt:
1. eine LED an
2. Lampe aus
3. drei LEDs an
4. Lampe aus
und dann geht es bei Punkt 1 wieder los.

Wie öfter man bei Lidl-Angeboten gibt es widersprüchliche Firmennamen: Auf der Verpackung steht „Monza“, auf der Lampe „Tronic“, was dem Produkt als solchem natürlich nicht schadet, ich stelle das nur mal ganz ohne Wertung fest.

Fazit: Gute Idee, kann ich empfehlen, ich selbst werde sie wohl mal ins Auto legen.

Eine Bemerkung vielleicht noch:
Der Hersteller nennt unter anderem „Camping“ als Einsatzgebiet. Aufgrund der Geräuschentwicklung beim Kurbeln würde ich davon abraten auf einem vollen Campingplatz nachts im Zelt zu kurbeln, damit könnte man sich bei seinen Platznachbarn unbeliebt machen.

LED-/Xenon-Taschenlampe

März 3, 2004

03.03.2004, Aldi, 15,99 Euro

Der Preis mag auf den ersten Blick hoch erscheinen für eine kleine Aldi-Taschenlampe aber hier handelt es sich um ein echtes Qualitätsprodukt. Diese Lampe besteht aus massivem Metall (vermutlich Edelstahl) und wirkt äußerst robust.

Diese Taschenlampe erfüllt verschiedenste Lichtbedürfnisse. Ein Druck auf den Gummiknopf und drei LEDs leuchten (siehe Foto), ein weiterer Druck und alle sechs LEDs leuchten, noch einmal drücken aktiviert die Xenonlampe (alle LEDs sind dann aus) und nach dem vierten drücken ist alles aus. Die LEDs eignen sich vor allem für gleichmäßiges weißes Licht mit breiter Streuung, die Xenonlampe erzeugt einen Lichtstahl wie herkömmliche Taschenlampen, wobei die gewünschte Bündelung des Lichtstrahls auch durch Drehen am Reflektorkopf angepasst werden kann, was auf die LEDs keine Wirkung hat.

Die Stromversorgung erfolgt über drei Mikro-Batterien, die zuerst in ein Batterie-Pack eingesetzt werden müssen. Damit erreicht man dann folgende Betriebsdauern:

3 LEDs = 50 Stunden
6 LEDs = 30 Stunden
Xenon = 3 Stunden

Fazit: Tolles Teil mit zwei Einschränkungen:
1. Auch wenn man nur kurz Licht braucht, muss man durch alle Betriebsmodi. In jedem Fall muss vier mal auf den Knopf gedrückt werden. Das kann nerven.
2. Die LEDs sitzen im Reflektor, dadurch wird die Reflektorfläche verkleinert, wodurch die Lichtbündelung bei Xenon-Betrieb stark herabgesetzt wird. Es gibt mittlerweile ein verbessertes Modell, bei dem der Reflektor kleiner ist und die LEDs ringförmig darum angeordnet sind. Obowhl technisch besser, gefällt mir die neue Lösung designmäßig aber nicht so gut wie die hier getestete.