Archiv für die Kategorie ‘Multimedia’

Archos 404 + DVR Station

Juni 26, 2007

26.06.2007, Saturn Siegen, Preis: 199,- Euro + 79,- Euro

Obwohl eigentlich als mobiler Mediaplayer gedacht, nutze ich das kompakte Gerät zusammen mit der optionalen Docking-Station (DVR-Station) als stationären Festplattenrekorderersatz, angeschlossen an Sat-Receiver und Fernseher.

Philips Prestigo SRU 9600

Januar 3, 2007

Universalfernbedienung mit Touch-Screen

03.01.2007, Media Markt, 98 Euro

Im Vergleich zu all meinen anderen Fernbedienungen ist diese auf jeden Fall schonmal die größte und schwerste. Dafür liegt sie aber super auf dem Tisch im Gegensatz zu den meisten anderen Fernbedienungen mittlerweile, die einfach zu leicht und untenrum abgerundet sind, so dass man keine Taste mehr drücken kann, ohne die Fernbedienung vorher in die Hand zu nehmen. Das ist hier anders: Auch die Tasten am Rand können fest gedrückt werden, ohne dass die Fernbedienung kippt.

Das kleine Display ganz oben zeigt an, welches Gerät gerade bedient wird und bietet eine Menüführung durchs Setup. Darunter befindet sich der große Touch-Screen, der jeweils nur die Tasten anzeigt, die für das aktuell gewählte Gerät benötigt werden. Unten gibt es dann einen Jog-Dial sowie Tasten, die für fast jedes Gerät benötigt werden, wie z.B. lauter/leiser.

Die Programmierung ist kinderleicht. Während sonst Codelisten durchsucht und zig Codes ausprobiert werden mussten, drückt man jetzt SETUP auf dem Touch-Screen und folgt den Anweisungen auf dem Display: Um was für ein Gerät handelt es sich? – Wie lautet der Herstellername? Über 1200 Marken sind in der Datenbank. Man wird dann aufgefordert das zu bedienende Gerät einzuschalten und hält „OK“ gedrückt, bis das bediente Gerät ausgeschaltet wird. Nun geht der Touch-Screen an und es kann getestet werden, ob alles funktioniert. Falls nicht, kann man weitere Setups ausprobieren und sollte auch das nicht zufriedenstellend funktionieren, so sind Tasten einzeln mit Hilfe der Originalfernbedienung anlzuernen („reparieren“). Auch das Hinzufügen von Zusatzfunktionen, die dann über den „Jog Mode“ am oberen Display durchgeblättert werden können, ist möglich. Ausserdem können Aktivitäten programmiert werden, so dass die Fernbedienung automatisch eine Reihe von Aktionen durchführt, z.B. alle Geräte ausschaltet. Die Lautstärkeregelung ist intelligent gelöst, so wird im SAT-Receiver Modus die Lautstärkeänderung trotzdem an den Fernseher gesendet. Sollte dies nicht gewünscht sein, ist es auch leicht umprogrammierbar, alles über das Menü, welches eine Bedienungsanleitung vollkommen überflüssig macht.

In der Geräteliste wird mir auch „PC“ angeboten, die auswählbaren Hersteller sind dann Microsoft, Gateway, Dell und HP. Mein PC ist theoretisch auch fernbedienbar (Media Center), allerdings keiner der vorgenannten Marken. Das werde ich aber mit Sicherheit mal testen was ich da für Möglichkeiten habe.

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass ich nicht mehr so auf die Geäte zielen muss wie früher. Die Infrarotabstrahlung scheint sehr stark und auch breit gestreut zu sein, was sehr angenehm ist aber – auch schon wegen des großen beleuchteten Touch-Screens – wird mit Sicherheit öfter ein Batteriewechsel nötig sein. (Stromversorgung: 3xAA Mignon)
Das obere Display ist leicht schief eingebaut, ebenso eine der Tasten. Ich will ja nicht pingelig sein aber bei einer fast 100-Euro-Fernbedienung sollte sowas doch in der Endkontrolle auffallen, oder?

Unterm Strich ist die Fernbedienung natürlich eine echte Aufwertung für jeden Wohnzimmertisch. Also weg mit den ganzen anderen Dingern und alles schön über den beleuchteten Touch-Screen bedienen, der übrigens jeden Druck mit einem leisen Piepton quittiert. Nur ganz billig ist der Spaß eben nicht.

Schwaiger AFS412

September 25, 2006

FM-Transmitter fürs Auto

25.09.2006, Penny, 14,99 Euro

Früher als man noch einen Kassettenplayer im Auto hatte, gab es Adapterkassetten, an die man dann beliebige Audioquellen anschließen und so per Autoradio wiedergeben konnte. Da die Kassetten mittlerweile ausgestorben sind und Autoradios leider meistens immernoch nicht mit einem Eingang für externe Audioquellen ausgestattet sind, musste man sich etwas neues einfallen lassen.

Die Lösung sind FM-Transmitter, die ein schwaches Signal mit sehr begrenzter Reichweite auf einer der üblichen Radiofrequenzen senden, die man dann einfach am Autoradio einstellt.

Der AFS412 hat vier Frequenzen zur Auswahl, die man durch einen Schiebeschalter einstellt, der etwas ungenau arbeitet, was zur Folge hat, dass ich etwas Schwierigkeiten habe, die 107,5 oder die 107,9 einzustellen, da gehen dann auch mal die LEDs für beide Frequenzen gleichzeitig an. Das ist hier in Siegen aber nicht so tragisch, da auf der 107,5 sowieso EinsLive sendet und die 107,1 frei ist. Zwar ist der Sender in der Regel stärker als ein Radiosignal, dennoch sollte man eine freie Frequenz wählen um die optimale Übertragungsqualität zu erzielen.

Der Transmitter ist wahlweise über zwei Mikro-Batterien zu betreiben oder über das mitgelieferte Autokabel. Sobald das Autokabel angeschlossen ist, ist die Verbindung zu den Batterien getrennt.
Der „Buckel“ auf der Oberseite dient schlicht und einfach zum Einklemmen des Eingangs-Klinkensteckers wenn das Gerät nicht benutzt wird. Das nennt sich dann Kabelmanagement.

Die Übertragsqualität ist bis auf ein leises Hintergrundgeräusch, welches nur in leisen Musikpassagen zu hören ist, gut. Die Übertragungslautstärke könnte etwas höher sein, man muss das Eingangsgerät schon laut aufdrehen. Die Bässe des Eingangsgerätes sollte man möglichst niedrig einstellen, da der Transmitter sonst schnell übersteuert und verzerrt.

Ähnliche Geräte anderer Hersteller bieten oft eine freie Frequenzwahl, die aber auch meistens überflüssig ist. Für meine Zwecke funktioniert das Gerät hervorragend und ist im Preisvergleich ein Schnäppchen.

LG RZ 50 PX 4 R

April 4, 2006

50 Zoll (127 cm) Plasma-TV

04.04.2006, Saturn, 2799 Euro

Hier kann ich mich ganz locker hinter verstecken: 146 cm breit ist das Teil.

Beeindruckend groß und trotzdem sieht alles auch bei näherer Betrachtung sehr scharf aus, sogar das herkömmliche Fernsehprogramm. Die Bildoptimierung scheint also hervorragend zu funktionieren, zudem wird die Helligkeit auf Wunsch durch ein „Intelligent Eye“ automatisch an das Umgebungslicht angepasst.

Ein Kartenleser an der Seite liest Fotos und Mp3-Files von allen gängigen Speichermedien.

Das Umschalten zwischen verschiedenen Videoquellen dauert nervig lange.

Samsung LE-32 T 51B

April 1, 2006

32 Zoll (81 cm) LCD-TV

01.04.2006, Saturn, 879 Euro

Nettes Gerät, schönes Design, auch super als großformatiger PC-Bildschirm bei 1024×786 px zu verwenden. Optimale Bildqualität erziele ich ohne HDTV-Receiver natürlich nicht, DVD schauen über Konponeteneingang mit aktiviertem Progressive Scan sieht aber schon sehr gut aus. Die Lautsprecher kann man zwar relativ laut aufdrehen aber es mangelt an Bass, was bei mir allerdings keine Rolle spielt da ohnehin ein Soundsystem dranhängt. Eine Kleinigkeit gibt es, die mich ärgert: Der Videotext hat nur einen Seitenspeicher von mikrigen zehn Seiten…hey das sind ein paar Byte, meine Armbanduhr hat mehr Speicher, sowas finde ich einfach nur lächerlich.
Anschlüsse: 2 x Scart, S-Video, Chinch-AV-Eingang, HDMI und VGA.